Kinderschutz in der Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch die momentane Corona-Pandemie mit ihren einschränkenden Vorsorgeregularien nehmen nunmehr täglich die Fälle von Kindeswohlgefährdung und häuslicher Gewalt zu.

Wie bereits befürchtet, sind viele Familien, in denen Gewalt und sexueller Missbrauch stattfinden, durch Schulschließungen, Ausgangssperre und wachsendem wirtschaftlichem Druck sowie ein Aussetzen der regulären Betreuung durch das Jugendamt weitgehend isoliert und derzeit ohne Hilfs- oder Kontrollmöglichkeiten. Fälle familiärer Eskalation und Überforderung nehmen daher stetig zu und Eltern wenden sich mitunter nun auch selber ratsuchend an Mitarbeiter des Gesundheitswesens.

Folgende Materialiensammlung möchten wir Ihnen zu dieser Thematik zur Verfügung stellen:

 

  • Die DG KiM hat einen Flyer für Eltern entwickelt, welcher noch zusätzlich mit lokalen Angeboten versehen (freies Feld auf der Rückseite). Dieser Flyer soll Übersicht bieten und beispielsweise zum Mitnehmen oder als Aushang verwendet werden können: COVID 19-Tipps für Eltern

 

 

 

 

 

 

 

  • Das Nationale Zentrum für Frühe Hilfen (NZFH) bietet eine Beratungsseite für Eltern in der Pandemie mit vielen weiterführenden Links: hier

 

  • Jugendamt Dresden: Um beratend zur Seite zu stehen, hat das Jugendamt jetzt eine telefonische Beratungshotline geschaltet. Dort stehen Fachkräfte von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr zur Verfügung. Neben Fragen rund um das familiäre Zusammenleben und Möglichkeiten der Konfliktlösung beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch zu den wichtigsten Leistungsbereichen des Jugendamtes . Die Nummer der Beratungsstelle des Jugendamtes lautet (03 51) 4 88 4741

 

  • weitere wichtige Telefonnummern in Dresden:
    • Dresdner Interventions- und Koordinierungsstelle zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt (0351) 8 56 72 10
    • Notruftelefonnummer des Frauenschutzhauses „Frauen in Not“ (03 51) 2 81 77 88
    • Beratung für Frauen mit Gewalt- und Missbrauchserfahrungen (03 51) 8 04 14 70